Bürgermeister Stadt Vlotho

Meinungen zu Themen der Sparkassen-Beschäftigenten der Kandidaten aus der Stadt Vlotho

Frage: Der Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes ist zum 31. August 2020 gekündigt. Was sollten in Ihren Augen die Beschäftigten als Ergebnis der Tarifrunde 2020 erwarten dürfen?

Antwort:Einen neuen für allgemein gültig erklärten Tarifvertrag, der die Arbeit der Beschäftigten wertschätzt.

Dieser Tarifvertrag sollte eine Anpassung der Entgelte mindestens in Höhe der Inflation haben. Er sollte ein Signal an die Fachkräfte sein, dass gute Arbeit auch gut bezahlt wird und dadurch dem Fachkräftemangel entgegenwirken können.

Frage:In der Corona-Pandemie sind die größten Teile des öffentlichen Dienstes und insbesondere auch der Sparkassen in Nordrhein-Westfalen als systemrelevant eingestuft worden. Wie stehen Sie zur Systemrelevanz von Sparkassen und zur Wert-schätzung des Einsatzes und der Leistung von Sparkassen-Beschäftigten besonders in diesem Zusammenhang?

Antwort:Sparkassen sind systemrelevant. Zum einen stellen die Sparkassen die Bankdienstleitungen zuverlässige vor Ort sicher, zum anderen sind die Sparkassen als Arbeitgeber eine relevante Größe im regionalen Wirtschaftskreislauf. Weiterhin sind die Sparkassen eine feste Größe bei der Unterstützung des Ehrenamtes und zivilen Engagements unserer Bürger*innen. Sie unterstützen beherzt viele Projekte, die unser Gemeinwohl stärken.

Frage:Einige Sparkassen-Vorstände erwarten von der kommenden Tarifrunde erneut deutliche Einschnitte zu Lasten der Beschäftigten in Sparkassen aufgrund der wirtschaftlichen Lage und der Tariflandschaft in der Branche und haben dies auch öffentlich bekundet. Das geht soweit, dass andernfalls zum Teil unver-hohlen mit einem Austritt aus der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeber-verbände (VKA) und somit aus dem Tarifwerk des öffentlichen Dienstes gedroht wird.Wie stehen Sie zur Tariftreue von öffentlich-rechtlichen Sparkassen und zu drohenden Sonderopfern für Sparkassen-Beschäftigte?

Antwort:Einschnitte sollten nicht zu Lasten der niedrigen Einkommen der Mehrheit der Beschäftigten betrieben werden. Ein Austritt aus der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) und somit aus dem Tarifwerk des öffentlichen Dienstes, ist abzulehnen. Sonderopfer sind in Zeiten des Fachkräftemangels und des coronabedingten Wirtschaftsrückgangs abzulehnen. Gerade die mittleren Einkommen tragen für den örtlichen Konsum bei. Jeder Einkommensrückgang trägt zur weiteren Abkühlung bei. Einkommensrückgänge tragen zur Frustration und Verunsicherung von Angestellten bei, dass kann zu einer negativen Außenwirkung beitragen, da das Vertraue in und die Identifikation mit dem Arbeitgeber verloren gehen kann. Zudem wird dadurch die Wertschätzung der Mitarbeiter, auf die die Sparkassen man großen Wert legen, obsolet.

Frage:Im Jahr 2020 werden im Zusammenhang mit den Kommunalwahlen auch die Verwaltungsräte der Sparkassen neu besetzt. Die Beschäftigten in den Sparkassen werden in diesem Zusammenhang zur Wahl der Arbeitnehmervertrete-rinnen und Arbeitnehmervertreter aufgerufen. Sie wählen die Kolleginnen und Kollegen, die in ihren Augen die Interessen der Beschäftigten vertreten sollen. Welche Position haben Sie hinsichtlich der Akzeptanz und der Umset-zung dieser demokratischen Wahl der Beschäftigten?

Antwort:Arbeitnehmerbeteiligung ist für mich ein Selbstverständnis, dass nicht zur Disposition gestellt werden sollte. Ich schätze die Mitarbeiterbeteiligung als wichtigen und erforderlichen Baustein der Unternehmensführung.

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Frage: Der Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes ist zum 31. August 2020 gekündigt. Was sollten in Ihren Augen die Beschäftigten als Ergebnis der Tarifrunde 2020 erwarten dürfen?

Antwort:Ausgleich der Geldentwertung und ARBEITSPLATZGARANTIE

Frage:In der Corona-Pandemie sind die größten Teile des öffentlichen Dienstes und insbesondere auch der Sparkassen in Nordrhein-Westfalen als systemrelevant eingestuft worden. Wie stehen Sie zur Systemrelevanz von Sparkassen und zur Wert-schätzung des Einsatzes und der Leistung von Sparkassen-Beschäftigten besonders in diesem Zusammenhang?

Antwort:Natürlich sind die Sparkassen systemrelevant und natürlich muss das wertgeschätzt werden, auch von dem Arbeitgeber. In der Öffentlichkeit wird das leider nicht kommuniziert.

Frage:Einige Sparkassen-Vorstände erwarten von der kommenden Tarifrunde erneut deutliche Einschnitte zu Lasten der Beschäftigten in Sparkassen aufgrund der wirtschaftlichen Lage und der Tariflandschaft in der Branche und haben dies auch öffentlich bekundet. Das geht soweit, dass andernfalls zum Teil unver-hohlen mit einem Austritt aus der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeber-verbände (VKA) und somit aus dem Tarifwerk des öffentlichen Dienstes gedroht wird.Wie stehen Sie zur Tariftreue von öffentlich-rechtlichen Sparkassen und zu drohenden Sonderopfern für Sparkassen-Beschäftigte?

Antwort:Ein Austritt aus der VKA ist für mich der erste Sargnagel.

Frage:Im Jahr 2020 werden im Zusammenhang mit den Kommunalwahlen auch die Verwaltungsräte der Sparkassen neu besetzt. Die Beschäftigten in den Sparkassen werden in diesem Zusammenhang zur Wahl der Arbeitnehmervertrete-rinnen und Arbeitnehmervertreter aufgerufen. Sie wählen die Kolleginnen und Kollegen, die in ihren Augen die Interessen der Beschäftigten vertreten sollen. Welche Position haben Sie hinsichtlich der Akzeptanz und der Umset-zung dieser demokratischen Wahl der Beschäftigten?

Antwort:Welche Position soll ich dazu haben? Das ist doch wohl ein selbstverständlicher Prozess.